Josef Mikonya wurde in Tarian/Tarján als Sohn eines Landarbeiterehepaares geboren. Nach der Grundschule erlernte er den Beruf des Schießmeisters und arbeitete 22 Jahre lang in Tatabánya, in der Grube. Danach war er 13 Jahre lang Hüttenarbeiter.
Die Lust zum Schreiben erbte er von der Mutter, die jeden Abend andere Märchen erzählte.
Auch das Lesen war in seiner Familie Tradition, genauso wie die Musik.
Als junger Bursch spielte er in der hiesigen Blaskapelle. Etwas später, nach Aufruf 1973 griff er zur Feder und begann mit dem Schreiben: er schrieb für NZ, Unsere Post, seine Werke erschienen in verschiedenen Antologien und im Deutschen Kalender. 1994 erschien sein selbständiger Band unter dem Titel "Krähen auf dem Essigbaum".
Als echter Lokalpatriot tat er sein Bestes für das Dorf: er schrieb die Geschichte von Tarian, sammelte zahlreiche Andekdoten, bastelte ein Bauernhaus und wirkte als Gründungsmitglied im Nationatlitätenchor mit.
Er war ein richtiger Kämpfer für das Deutschtum, so dass er auch die anderen Nationalitäten in Respekt hielt.
Sein Name ist nicht nur in Tarian und Umgebung bekannt, sondern in Literaturbereichen der Ungarndeutschen.